Wie unbequeme Kläger mit fragwürdigen Gutachten mundtot gemacht werden – Als wahnsinnig abgestempelt

 

Kaum ein Gerichtsverfahren ohne Gutachter. Häufig geht es dabei auch um Fragen der Prozess- oder Schuldfähigkeit. Psychiater sollen klären, ob eine Geisteskrankheit oder Geistesstörung vorliegt. Für die Betroffenen kann so ein Gutachten das ganze Leben verändern.

 

Lisa Hase ist sich sicher, Opfer zahnärztlicher Behandlungsfehler zu sein. Sie verklagt deshalb ihre Zahnärzte, fordert Schadenersatz. Im Prozess vor dem Landgericht Göttingen geht es dann plötzlich um ihren Geisteszustand. Die Richter benennen einen bestimmten psychiatrischen Gutachter. Der soll ihre Prozessfähigkeit überprüfen, also Feststellen, ob bei ihr eine Geistesstörung vorliegt.

Lisa Hase hat einen schweren Verdacht: Sie glaubt, dass man Sie so gezielt aus dem Prozess drängen wollte. Ist das möglich? Werden Gutachten gezielt eingesetzt, um den Ausgang eines Prozesses zu beeinflussen? REPORT MAINZ auf Spurensuche!

 

Quelle: http://www.swr.de/report/wie-unbequeme-klaeger-mit-fragwuerdigen-gutachten-mundtot-gemacht-werden-als-wahnsinnig-abgestempelt/-/id=233454/did=17334862/nid=233454/15m9mnu/index.html

 

– HIER können auch die Beiträge per Video angesehen werden!

– U.a. auch das Autorengespräch und

– REPORT MAINZ fragt Prof. Dr. Ursula Gresser

 

Advertisements

Einem medizinisch oder psychologisch zu begutachtenden Beteiligten ist bei einem Untersuchungstermin bzw. Explorationsgespräch des Sachverständigen die Anwesenheit einer Begleitperson ohne Äußerungs- bzw. Beteiligungsrecht zu gestatten!

justita

Einem medizinisch oder psychologisch zu begutachtenden Beteiligten ist bei einem Untersuchungstermin bzw. Explorationsgespräch des Sachverständigen die Anwesenheit einer Begleitperson ohne Äußerungs- bzw. Beteiligungsrecht zu gestatten (Anschluss an OLG Zweibrücken FamRZ 2000, 1441; LSG Rheinland-Pfalz NJW 2006, 1547).

OLG Hamm · Beschluss vom 3. Februar 2015 · Az. 14 UF 135/14

 

Quelle: https://openjur.de/u/760720.html

Pressemitteilung: Neuausrichtung des Sachverständigenrechts und zur weiteren Änderung des FamFG beschlossen

Bildergebnis für bmjv

Die Bundesregierung hat heute den vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Sachverständigenrechts und zur weiteren Änderung des FamFG beschlossen.

Mehr hierzu und Quelle: https://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2015/20150916_Neuausrichtung_des_Sachverstaendigenrechts.html?nn=3433226

Empfehlung des Tages: Sieglinde Linderer und Prof. Dr. Ursula Gresser – Praxis für Mediation München

Prof. Dr. med. Ursula Gresser, Jahrgang 1957, www.ursula-gresser.de

  • Fachärztin für Innere Medizin, Rheumatologie
  • Mediatorin

Umfangreiche medizinische Publikations- und Vortragstätigkeit.

Als habilitierte Professorin tätig an der Ludwig-Maximilians-Universität München (Medizinische Fakultät) und an der Tiroler Landesuniversität Hall (Fakultät Gesundheitswissenschaften).

Langjährige Erfahrung mit medizinischen und psychologischen Gutachten an AG, OLG, LG, SG und LSG, sowie mit Fragen des Arbeitsrechts und des Familienrechts.

Prof. Dr. Ursula Gresser:

„Ich habe bei meiner Gutachtertätigkeit gesehen, wie schwer es ist, selbst bei klarsten Sachverhalten auf dem Gerichtsweg zu einer befriedigenden Lösung zu kommen. Oft geht es den Betroffenen mehr um die Anerkennung des Leids, als um wirtschaftliche Aspekte. Diesem Bedürfnis wird der Rechtsweg nur selten gerecht.“

„Bevor Sie sich zu einem Gutachten entschließen, empfehle ich Ihnen, mit dem Verfahrensgegner eine Einigung auf Basis einer Vereinbarung zu versuchen. Gerichtsverfahren sind langwierig, teuer, nervenaufreibend und die Erfolgsaussichten sind oft nicht kalkulierbar. Wenn Sie mehr über die Wege zu einer Einigung erfahren wollen, finden Sie hier meine Praxis für alternative Streitbeilegung in München.“