Petition richtet sich an Justiz: Freiheit und Streichung der §§ 63, 20, StGB aus dem Bundeszentralregister für Manfred Neuberger

Freiheit für Manfred Neuberger und Streichung der § 63, 20 StGB aus dem Bundeszentralregister
Justiz
Mein Sohn war von 2009 bis 2010 als Jurastudent von einer Mitstudentin schwer gemobbt worden. Auch hatte er erlebt, dass die Polizei in Mittelfranken Straftäter deckt, damit die Statistik passt. Er wollte ein Zeichen dagegen setzten. So kam es am 08.02.2011 zu folgendem Vorfall:
Die Süddeutsche Zeitung berichtete es so:
„Ein Bundesrichter referiert an der Uni Passau über Sterbehilfe. (…) Der Vortrag von Thomas Fischer, stellvertretender Vorsitzender des zweiten Strafsenats am Bundesgerichtshof, im Hörsaal 5 der Universität Passau neigt sich dem Ende entgegen. Da erhebt sich ein 22 Jahre alter Zuhörer, geht auf den Juristen zu – und schlägt ihm mit der Faust ins Gesicht. Der junge Mann, ein Jurastudent, trifft Fischer am linken Ohr.“
Tatsächlich konnte jedoch laut Arztattest, das in der Hauptverhandlung am 16.04.2013 verlesenen wurde, kein Hämatom am Ohr gesichtet werden. Ein Faustschlag hätte aber mit Sicherheit ein Hämatom am Ohr verursacht. Es kann daher auch nur eine symbolische Ohrfeige gewesen sein. Vor der Polizei behauptete der Geschädigte, er wäre mit einem Faustschlag gegen das linke Ohr getroffen worden und mit weiteren 6-8 Faustschlägen gegen Kopf und Oberkörper getroffen worden. Hierzu stellt sich die Frage, ob in eigener Sache die Wahrheit bei einem Richter zweitrangig ist? Der Geschädigte wünschte sich den § 63 StGB für meinen Sohn. Unmittelbar nach der Zweit-Vernehmung des Geschädigten wurde mein Sohn mit einem polizeilichen Formular „Verdacht auf Geisteskrankheit“ in die geschlossene Psychiatrie Mainkofen verbracht.

Ab hier begann die Wahnsinnsmaschinerie der Psychiatrie-Justiz: Der freiheitsberaubende Psychiater braucht eine Diagnose zur Rechtfertigung seiner Freiheitsberaubung. Sonst macht er sich strafbar und muss sein Opfer nach 1 Tag entlassen. Eine Diagnose eines freiheitsberaubenden Psychiaters bedeutet automatisch § 21 (verminderte Schuldfähigkeit) oder § 20 (Schuldunfähigkeit) – je nach Diagnose. Der Weg für den § 63 StGB wird dadurch geebnet da die Staatsanwaltschaft automatisch ein sogenanntes „Sachverständigengutachten bzgl. § 63 StGB“ anfordert. Auch bedeutet das einen lebenslangen Eintrag in das Bundeszentralregister. Psychiater Dr. Simmerl vermutete eine „anmutende Beziehungsidee“ weil mein Sohn ihr 2 Briefe in 2008 und 2009 geschrieben hatte, damit er eine Diagnose hatte – die ICD-10 F 21. Das Verfahren wurde durch Staatsanwältin Pasquay zuerst eingestellt; nachdem aber der Geschädigte Einspruch eingelegt hatte, wurde von Pasquay eine Antragsschrift im Sicherungsverfahren nach § 63 StGB gestellt. Das war am 21.12.2011 – pünktlich vor den christlichen Feiertagen. Eigenartigerweise war aber bis zum Mai 2012 noch keine Hauptverhandlung eröffnet. Man wollte noch eine Straftat haben. In der Zwischenzeit wurde mein Sohn systematisch fertig gemacht durch Behörden-Schreiben. Da er bei Entlassung aus dem BZK Mainkofen keinen Arztbrief mitbekam, fand sich auch kein Gutachter, der ein Führerscheingutachten machen wollte. Und so wurde automatisch der Führerschein entzogen, eine Führerscheinentzugsrechnung erstellt, eine Zwangsvollstreckung eingeleitet und schließlich durch Gerichtsvollzieherin Groß im März 2012 ein Haftbefehl zur eidesstattlichen Versicherung erwirkt (nicht unterschrieben). Mein Sohn bestellte Lebensmittel per Post, damit er nicht außerhalb von seiner Wohnung verhaftet werden konnte. Er wohnte damals in einer Studentenwohnung in Passau, 250 Kilometer von seiner Heimat entfernt. Dann wurden die Lebensmittel nicht mehr mit der Post zugestellt, damit mein Sohn das Haus verlassen sollte, was er nicht tat. Er musste laut Psychiater hungern. Dies wurde ihm später als „religiöser Wahn“ diagnostiziert. Die Gerichtsvollzieherin Groß wollte meinen Sohn währenddessen in seiner Wohnung am 23.05.2012 verhaften obwohl eine solche Vorgehensweise vom Bundesverfassungsgericht für rechtswidrig erklärt wurde. Mein Sohn ging nicht mit. Er forderte die Gerichtsvollzieherin mehrmals auf zu gehen. Sie leistete Widerstand obwohl sie wegen der Zwangsvollstreckungsakte wusste, dass es sich um einen Menschen handelt, den man wegen einer angeblichen psychischen Krankheit den Führerschein genommen hatte. Mein Sohn wollte sie nach draußen schieben. Sie behauptete, er hätte sie geschlagen. Sie holte sich anschließend die Polizei dazu und mein Sohn wurde gefesselt und verhaftet und verbrachte 1 Woche in Zwangshaft. Die Gerichtsvollzieherin und die Polizisten zeigten meinen Sohn an. Das war am 23.05.2012. Am 24.05.2012 behauptete eine „Post-Security“ mein Sohn hätte eine Bedrohungs-e-mail an die Post geschickt. Einen E-Mail-Ausdruck legte sie nicht vor sondern eine Eigenangabe, die Grundlage für die zweite psychiatrische Gefangenschaft war. Jeder der Beamten schrieb etwas in Eigenerfindung dazu als Stoff für den Gutachter und als „Beweis“ vor Gericht.
Unmittelbar nach Entlassung aus der Zwangshaft wurde mein Sohn in die geschlossene Psychiatrie BZK Mainkofen gebracht. Die angebliche e-mail sollte als Vorwand dienen. Das war am 29.05.2012. Weil mein Sohn keine „Krankheitseinsicht“ gestand und auch eine neuroleptische Nervengift-Behandlung ablehnte, wurde er gefoltert und ihm wurden bewusstseinshemmende Mittel gespritzt und verabreicht unter Fesselungsandrohung. Dies war während des Zwangsbehandlungsverbots vom 20.06.2012. Der landesrechtliche Beschluss lief am 10.7.12 aus. Der Staatsanwalt in Passau telefonierte mit einem Psychiater im BZK und überredete diesen, eine betreuungswiderrechtliche Unterbringung zur Zwangsbehandlung zu beantragen obwohl man von dem BGH-Verbot wusste damit das Gutachten erstellt werden konnte. Prompt tat der gefährliche Arzt dies. Er beantragte eine betreuungsrechtliche Unterbringung zur Zwangsbehandlung und einen vorläufigen Betreuer, der in die Straftaten der schweren Freiheitsberaubung und der gefährlichen Körperverletzungen einwilligen sollte. Die Betreuungsrichterin beschloss die schwere Freiheitsberaubung zur mehrfachen gefährlichen Körperverletzung unter Androhung der Fesselung (Fixierung).
Am 30.07.2012 „begutachtete“ der leitende Arzt der Station B 17 (hier geschah einen Monat zuvor das „Brandopfer Mainkofen“) Dr. Simmerl:
„Am 29.05.2012 wurde nun Herr Neuberger nach einer Anordnung des Landratsamtes zur Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung zum zweiten stationär-psychiatrischen Aufenthalt ins Bezirksklinikum Mainkofen von der Polizei gebracht. Eine einigermaßen sinnvolle und nach psychiatrischen Regeln lege artis durchgeführte Untersuchung bzw. Exploration des Beschuldigten war dann jedoch über mehrere Wochen nicht möglich. Herr Neuberger verweigerte jegliche Kontaktaufnahme oder Kommunikation mit Ärzten, therapeutischem Personal oder auch der Betreuungsrichterin des Amtsgerichtes Passau. Er verhielt sich auf Station weitgehend ruhig, hielt sich weitestgehend an die Stationsordnung, zeigte sich ansonsten aber völlig ablehnend. Außer den Sätzen, er habe „mit diesem Staat nichts zu tun“, oder er sei „nicht die Person, die in behördlichen Schreiben gemeint sei“, äußerte er sich nicht. Dem Beschuldigten wurde mehrere Wochen Zeit gegeben, um eine irgendwie geartete Beziehung herzustellen, wurde immer wieder versucht Herrn Neuberger von der Notwendigkeit einer psychiatrischen Behandlung zu überzeugen. Nachdem dies nicht gelang, wurde nach Ablauf des Unterbringungsbeschlusses gemäß den Bestimmungen des Bayerischen Unterbringungsgesetzes beim Amtsgericht Passau eine Betreuung errichtet und schließlich von der Betreuungsrichterin des Amtsgerichtes Passau eine dringend notwendige Heilbehandlung des Betroffenen durch die Gabe von neuroleptisch wirksamen Medikamenten auch gegen seinen Willen genehmigt. Dies erfolgte noch vor dem aktuellen Beschluss des BGH aus der letzten Woche. Herr Neuberger erhielt dann einmalig eine i. m.-Injektion mit dem Neuroleptikum Haldol. Seit dieser einmaliger Injektion nimmt er auf freiwilliger Basis oral das atypische Neuroleptikum Risperidon, aktuell auch in Kombination mit dem Antidepressivum Venlafaxin, ein. Bereits nach 2-tägiger Medikamentengabe zeigte sich Herr Neuberger in seinem Verhalten erheblich verändert. Er nimmt jetzt auch an Visiten teil, spricht in durchaus adäquatem u. höflichem Ton mit Ärzten u. Therapeuten u. beteiligt sich relativ rege am Stationsleben. Ausführliche Explorationen sind nun zunehmend möglich, so dass der Unterzeichner das angeforderte Gutachten innerhalb der nächsten 14 Tage der Staatsanwaltschaft Passau vorlegen wird.“
Die krankhaften Laborwerte sind geeignet alle möglichen psychischen Symptome hervorzurufen. Sie können laut Leitlinie „Demenzen“, Tabelle 8 auf Seite 16, sogar ein Demenz-Syndrom verursachen. Eine psychiatrische Diagnose ist in so einem Fall nicht erlaubt.
„Auszug Kumulativbefund des Bezirksklinikums Mainkofen 09.02.2011:
„- Leuko: 9.900 (erhöht)
– Bilirubin: 1,56 (erhöht)
– GPT: 58 (erhöht)
– Kalium: 3,34 (vermindert)
– Vit. d. Ery: 9,7 (vermindert)
– TSH (Schilddrüse): 10,45 (stark erhöht)
– FT3 (Schilddrüse): 4,78 (erhöht)“

Auszug Kumulativbefund 30.05.2012
„- Bilirubin: 1,37 (erhöht)
– Folsäure: 4,31 (vermindert)
– Hämoglobin: 13,7 (vermindert)
– Erythrozyten: 4,48 (vermindert)
– Quick: 72 (grenzwertig vermindert)
– INR: 128 (erhöht)
– TSH (Schilddrüse): 8,26 (erhöht)
– FT4 (Schilddrüse): 0,79 (vermindert)“

Die erhöhten Leukozyten, die krankhaften Schilddrüsenwerte sowie die erhöhten Leberwerte weisen auf eine Schilddrüsenentzündung mit Leberbeteiligung in 2011 hin. Die Werte vom 30.05.2012 weisen auf eine sekundäre Schilddrüsenunterfunktion, eine Anämie und einen Folsäuremangel hin. Der QT-Wert des Herzens war mit 127 % am 30.5.2012 schon im Graubereich. Er bekam in Wirklichkeit am 18.7.2012 10 mg Haldol, i.m, 25 mg Tranxilium interavenös und Zyprexa i.m. Alles 3 bewusstseinshemmenden Mittel wirkten QT-verlängernd. Haldol verursacht eine Erhöhung des TSH-Wertes. Tranxilium macht verwirrt. Intravenös darf es nur vor Operationen gespritzt werden. Diese Kombination ist lebensgefährlich!

Am 17.04.2012 gestand Dr. Simmerl vor Gericht, dass Tranxilium sehr häufig im Rahmen einer Zwangsbehandlung zusätzlich gespritzt wird in Mainkofen aus Gründen der „Elimination von Leid“.
Am 17.4.2012 wurde mein Sohn nach §§ 63, 20 StGB zur Schuldunfähigkeit, Unvernunft aufgrund psychischer Krankheit und Allgemeingefährlichkeit verurteilt mit unbefristeter Gefangenschaft in eine Psychiatrie.
Der Geschädigte war Nebenkläger und hatte auch Akteneinsicht. Er beschreibt in seinem Artikel „Wahn und Willkür“ die unantastbare Würde des Menschen (Art. 1 Grundgesetz) so:
„Sie setzt ein Bild des Menschen voraus, das wesentlich auf das Postulat der Entscheidungsfreiheit gestützt ist: Straftäter entscheiden sich frei für oder gegen ihre Tat. „Wahnsinnige“ können dies nicht: Sie begehen Taten, weil sie „verrückt“ sind. Den Menschen in seiner Würde anzuerkennen setzt voraus, ihn für vernünftig zu halten.“
Der § 63 StGB ist somit der klassische Enteigner der Würde nach Art. 1 GG.
Die jährlichen Stellungnahmen des BZK beschreiben anschaulich, wie sich die Folterer schriftlich austauschen:
Der Psychiatrie-Professor Faust beschreibt das Ziel der Folter:
„Denn das Ziel der Folter ist nicht nur das Erzwingen von Geständnissen und Aussagen, sondern auch die Zerstörung der Persönlichkeit, die Vernichtung der Identität. Die Folterer wissen, dass Menschen ohne Identität mit zerrütteter Persönlichkeit ihre Fähigkeit zum Widerstand jeglicher Art verlieren.“
Auszug Stellungnahme BZK:
“ Wir sind weiter bemüht, eine Krankheits- und Behandlungseinsicht bei dem Patienten zu erzielen (…) Zusammenfassend ist festzustellen, dass bei Herrn Neuberger diagnostisch von einer paranoiden Schizophrenie auszugehen ist. (…) fortbestehenden wahnhaften Ideen eines staatlichen Unrechtssystems (…) sodass der therapeutische Zugang nur durch eine adäquate medikamentöse neuroleptische Behandlung (…) wird aus ärztlich-psychiatrischer Sicht die Fortführung der geschlossenen Therapie unter Sicherheitskriterien weiterhin empfohlen.“
Der § 63 StGB ist ein Verrat des Grundgesetzes von Deutschland. Mit Psychiater-Geschichten werden Menschen unbefristet gefoltert und gefangen gehalten. Die schwerwiegenden Folgen einer (symbolischen?) Ohrfeige…..
Freiheit und Gerechtigkeit für meinen Sohn.

https://www.change.org/p/justiz-freiheit-und-streichung-der-63-20-stgb-aus-dem-bundeszentralregister-f%C3%BCr-manfred-neuberger?recruiter=25913594&utm_source=share_petition&utm_medium=copylink

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BITTE Petition unterschreiben: Gebt mir meinen Sohn zurück

Die Petition richtet sich an das Familiengericht Tempelhof/Kreuzberg:

Bitte helft mir als Mama das mein Sohn 5 wieder nach Hause kommt.

Nach dem ärztl.Verd. des Missbrauchs meines Sohnes(5),durch den Verdächtigen ehemaligen Freund und Vater unseres Sohnes wurde ich als Mama vor Gericht intern als Bindung- intolerant hingestellt, weil ich während der strafrechtlichen Ermittlungen die Bindung zwischen Vater und Sohn bis zur Abklärung nur beschützt zulassen wollte .Charakteristisches Zitat der Gerichtsmentalität: ,,Auch Täter haben Rechte“

Nach späterer Akteneinsicht war niemand außer die behandelnden Ärzte und ich je daran interessiert dieses aufzuklären.Stellungnahmen und Berichte verschwanden.

Unser Sohn sollte anhand der Symptomatik Therapie beginnen .Ein richterliches Verbot den Zustand nicht weiter durch behandelnde Ärzte behandeln zu lassen folgte.

Als Mutter wurde ich im Fam.Gericht durch ein auf Bindungs-Intoleranz gestelltes Sachverständigengutachten entsorgt.

Jene Sachverständige,die schriftlich Kenntnis einer akuten Kindeswohlgefährdung hatte durch einen Arztbericht der Trauma-Ambulanz von dessen Identität wir nichts wußten.

Es stellte sich nach unfreiwilligen Aufenthaltsbestimmungsrecht(AbR)Entzug heraus,das mein kleiner Sohn monatelang die Wahrheit sagte nun auch noch schriftlich.

Er hatte von Anfang an Recht!

Wir zwei wurden getrennt.

Das Jugendamt zwingt mich durch Unterschrift zu einem begleiteten Umgang zu Ihren Konditionen.Dadurch werden wir weiter von einander fern gehalten.Ich als Mama bin nicht in der Lage den Missbrauch an meinem Sohn zu dulden und anzuerkennen und kann somit nicht unterschreiben.

Auch hat das Jugendamt Kenntnis  einer akuten Kindeswohlgefährdung der nach dem Beschluss auftauchte und unternehmen nichts.Unser Kind lebt nun dort ,derzeit ohne seine Mama.

Bitte unterstützt uns damit diese Ungerechtigkeit ein Ende hat und unser Kind wieder nach Hause kommt.

Text und Quelle mit frdl. Genehmigung von Jacqueline Sahr

https://www.change.org/p/familiengericht-tempelhof-kreuzberg-gebt-mir-einen-sohn-zur%C3%BCck?recruiter=320552591&utm_source=share_petition&utm_medium=facebook&utm_campaign=share_facebook_responsive&utm_term=des-lg-share_petition-custom_msg#petition-letter

Marion Waade von ANUAS e.V. kommentierte auf: WEISSER RING M-V unterstützt Petition “Opferschutz als Pflichtaufgaben”

Diese Frage interessiert uns auch !!!

Zudem wäre es für die ehrenamtlichen Opferbetreuer des WEISSEN RINGS wichtig, dass jene Hilfseinrichtungen, mit denen sie kooperieren und zu denen sie die Opfer weitervermitteln, auch längerfristig finanziell abgesichert sind. Hilfe für Kriminalitätsopfer ist Aufgabe unserer Gesellschaft und darf nicht abhängig von der jeweiligen Haushaltslage sein.“ so Manfred Dachner. ????
Geht es hier nur um Opferhilfeeinrichtungen “ sexualisierter Gewalt?? Was ist mit Einrichtungen, die sich um Angehörige von Mordfällen kümmern. Eine Kooperation wurde bis heute verweigert, obwohl in diesem Bereich seit Jahren hervorragende Arbeit geleistet wird .Siehe ANUAS e.VANUAS e.V. – Hilfsorganisation für Angehörige von Tötungsfällen —  http://www.bundesjustizportal.de/mecklenburg-vorpommern/item/108-weisser-ring-m-v-unterst%C3%BCtzt-petition-%E2%80%9Copferschutz-als-pflichtaufgaben%E2%80%9D.html — hier könnte der Weiße Ring sich helfen beteiligen — unterstützt Gewaltopfer und unterschreibt die Petition:

https://www.change.org/p/bundesministerium-f%C3%BCr-justiz-und-verbraucherschutz-bundesministerium-f%C3%BCr-arbeit-und-soziales-bundesministerium-f%C3%BCr-gesundheit-1-gesetzliche-regelung-des-opferbegriffes-2-%C3%A4nderung-des-leitfadens-der-selbsthilfe-zur-3-anerkennung-des-bundesverbandes-an?recruiter=325737514&utm_campaign=signature_receipt_fb_dialog&utm_medium=facebook&utm_source=share_petition&fb_ref=Default

Quellen: http://www.bundesjustizportal.de/mecklenburg-vorpommern/item/108-weisser-ring-m-v-unterst%C3%BCtzt-petition-%E2%80%9Copferschutz-als-pflichtaufgaben%E2%80%9D.html

und

http://www.anuas.de/

BITTE unterschreiben Sie diese Petition !!!

Der Link hierzu: https://www.change.org/p/bundesministerium-f%C3%BCr-justiz-und-verbraucherschutz-bundesministerium-f%C3%BCr-arbeit-und-soziales-bundesministerium-f%C3%BCr-gesundheit-1-gesetzliche-regelung-des-opferbegriffes-2-%C3%A4nderung-des-leitfadens-der-selbsthilfe-zur-3-anerkennung-des-bundesverbandes-an

1. Gesetzliche Regelung des Opferbegriffes

2. Änderung des Leitfadens der Selbsthilfe zur

3. Anerkennung des Bundesverbandes ANUAS e.V. als Interessenvertretung der betroffenen Angehörigen von Mordfällen

4. Erstellung einer Forschungsstudie

1. Entsprechend der Richtlinie 2012/29/EU v. 25.10.2012 über Mindeststandards für die Rechte, die Unterstützung und den Schutz von Opfern von Straftaten sowie zur Ersetzung des Rahmenbeschlusses 2001/220/JI haben Angehörige von Mordfällen den Opferstatus (Erwägung 19) und sollen alle möglichen Hilfen und Unterstützungen erhalten, die sie benötigen, um den Leidensdruck zu minimieren und um ihr Leben nach dem schlimmen Schicksalsschlag weiter leben zu  können.

–> Forderung 1:

. Gesetzliche Festlegung des Opferbegriffes entsprechend der EU-Richtlinie 2012/29/EU vom 25. 10. 2012 *

. Anerkennung der Angehörigen von Mordfällen als „Primäropfer“ (= Opfer psychischer Gewalt)

Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung sieht eine gesetzliche Regelung des Begriffes „Gewaltopfer“ nicht vor. Damit wird gegen den Mindeststandard der EU-Richtlinie ein Gesetz erstellt, welches den betroffenen Angehörigen von Mord-/Tötungsfällen keine optimalen Hilfen ermöglicht. Das Opferentschädigungsrecht hat freien Entscheidungsspielraum und die Betroffenen werden weiterhin jahrelang durch ein Labyrinth der Institutionen und Behörden gescheucht und erhalten kaum oder keine Hilfen, die benötigt werden.

. Eine bessere Einbeziehung der betroffenen Angehörigen von Mordfällen — stellvertretend durch den Bundesverband ANUAS e.V. — in Bundesentscheidungen, zur besseren Umsetzung der Menschen- und Grundrechte und gegen eine weitere zukünftige Stigmatisierung und Diskriminierung der betroffenen Angehörigen.

2. Es handelt sich nicht um „kompliziert Trauernde“ oder „Hinterbliebene“ im herkömmlichen Sinne, sondern um schwerst Traumatisierte, die jahrelangen Stress durch fehlende gesetzliche Bestimmungen erleben und durchkämpfen müssen.

Ein Mord an einem Kind / Angehörigen ist keine „Lebenskrise“ (Definition des BMG), sondern ein Trauma mit schlimmen Auswirkungen, die schwere gesundheitliche Folgen haben, bis hin zu massiven psychischen Erkrankungen und / oder Suizidgefahr.

Angehörige Betroffene erhalten zur Zeit nur Unterstützung zur Selbsthilfe über Krankenkassen, wenn sie sich in Selbsthilfegruppen organisieren — lt. Leitfaden der Selbsthilfe der GKV. Das geht bei diesen Betroffenenfällen nicht: der eigene Mordfall ist so schlimm, dass die betroffenen Menschen nicht in der Lage sind, sich weitere Mordfälle anzuhören. Desweiteren gibt es Ritualmorde, Morde in Kinderpornoringen,  Morde an Prominenten, Morde mit laufenden Ermittlungen  — alle diese Beispiele lassen keine Selbsthilfegruppenaktivitäten zu.

Weiterhin wird im Leitfaden der Selbsthilfe gefordert, dass die Gruppen, Termine und Gruppenleiter öffentlich auf der Webseite benannt werden. Hier wird die Möglichkeit der Anonymität nicht mehr gewährleistet und der Datenschutz wird verletzt.

–> Forderung 2:

. Änderung des Leitfadens der Selbsthilfe, unter Berücksichtigung der Angehörigen von Mordfällen mit all ihren gesundheitlichen Symptomen nach ICD10 (Posttraumatische Belastungsstörungen und Komplexe Posttraumatische Störungen)

. Unterstützung und Finanzierung der gesundheitspräventiven Projekte und Hilfsangebote für Angehörige von Mordfällen der bundesweiten (einzigen) Selbsthilfeorganisation ANUAS e.V.

. mehr Einbeziehung  und Akzeptanz im BMG der betroffenen Menschen bei gesundheitspräventiven Entscheidungen – Präventionsgesetz, Leitfaden der Selbsthilfe, Landes – und Bundesverbänden der Selbsthilfe

3. Die betroffenen Angehörigen, deren Kind / Angehöriger ermordet wurde haben oft nicht die Kraft, den jahrelangen Kampf durchzustehen. Dafür steht die bundesweit einzige  gemeinnützige Betroffenen-Hilfs-Organisation ANUAS e.V. (Bundesverband) und

. vertritt als Hilfsorganisation auf politischer Ebene die Interessen der Betroffenen *

. organisiert als Selbsthilfeorganisation bundesweit die Hilfe zur Selbsthilfe

.  ist als Selbsthilfekontaktstelle in Berlin Themen übergreifend für Angehörige von Mord-, Tötungs-, Suizid- und Vermisstenfällen als Anlaufstelle wirksam

–> Forderung 3:

. Anerkennung des Bundesverbandes ANUAS e.V. – Hilfsorganisation für Angehörige von Mordfällen als Betroffenen-Opfer-Hilfeorganisation

. Unterstützung und Finanzierung der Betroffenen-Opfer-Hilfeorganisation bundesweit von durch die Bundesregierung und die einzelnen Bundesministerien sowie Landesministerien

. Einbeziehung (beratend) des ANUAS-Bundesverbandes, als Interessenvertretung für Angehörige von Mord- und Tötungsfällen in bundes- und landesweite Entscheidungsgremien und Institutionen

4. Bisher gibt es keine Forschungsstudien zum Trauma bei Angehörigen von Mordfällen und deren Auswirkungen auf das gesundheitliche, psychische, soziale und finanzielle Feld der Betroffenen. Diese betroffenen Menschen werden über Jahre Gutachtern vorgestellt, sind immer wieder im „Geschehen“ drin und die Gefahr der ständigen Re-Traumatisierungen besteht. Vorschnell wird diagnostiziert, dass diese Betroffenen „kompliziert Trauernde“ oder „Hinterbliebene“ sind. Dadurch entfällt der Anspruch auf Entschädigungsleistungen, weil eine „Trauer“ nach dem Gesetz nicht finanziell entschädigt wird.

Die Strapazen, die die Angehörigen über Jahre durchmachen müssen (Schock-Stress-Trauma), um zu einem Abschluss zu kommen, sind unmenschlich, werden nicht erkannt und laufen im Endeffekt in Diskriminierungen und Stigmatisierungen hinaus.

Um Verbesserungen für diese Menschen zu erreichen, auf allen Gebieten, ist es nötig, dieses fachkundig zu erforschen.

–> Forderung 4:

. Erstellung einer Forschungsstudie zu allen Auswirkungen betroffener Angehöriger nach einem Mord, unter Einbeziehung des ANUAS e.V. als Vermittler und Interessenvertretung für betroffene Angehörige von Mordfällen.

Quelle: https://www.change.org/p/bundesministerium-f%C3%BCr-justiz-und-verbraucherschutz-bundesministerium-f%C3%BCr-arbeit-und-soziales-bundesministerium-f%C3%BCr-gesundheit-1-gesetzliche-regelung-des-opferbegriffes-2-%C3%A4nderung-des-leitfadens-der-selbsthilfe-zur-3-anerkennung-des-bundesverbandes-an