Neue EU-Vorschriften garantieren Prozesskostenhilfe in Strafverfahren

aktuelles

 

(14.10.2016) – Věra Jourová, Kommissarin für Justiz, Verbraucher und Gleichstellung, erläuterte: „Prozesskostenhilfe ist eine grundlegende Voraussetzung für den Zugang zu einer fairen Justiz, auch für die Ärmsten. Wir haben die Verfahrensrechte in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut. Jeder, der in Europa verdächtigt oder beschuldigt wird, kann auf ein faires Verfahren vertrauen. Das Recht auf einen Anwalt nützt den Bürgern aber nur, wenn sie den Anwalt auch bezahlen können. Deshalb stellt die heutige Entscheidung einen Meilenstein für den europäischen Raum des Rechts und der Grundrechte dar.“

 

Quelle: http://ec.europa.eu/germany/news/neue-eu-vorschriften-garantieren-prozesskostenhilfe-strafverfahren_de?newsletter_id=188&utm_source=representations_newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=EU-Aktuell&utm_content=Neue+EU-Vorschriften+garantieren+Prozesskostenhilfe+in+Strafverfahren&lang=de

 

Querverweis: http://www.anuas.de/aufgaben-und-ziele/ :

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+++ Bundesverband ANUAS e.V. -Angehörige von Mord-, Tötungs-Suizid- und Vermisstenfällen – hat eine Schirmherrin +++

LudwigAnnikaPortrait Schirmherrin

 

Das Foto zeigt die Schirmherrin Annika Graalfs, siehe auch http://www.anuas.de/schirmherrin-botschafterin/

 

„Es ist mir eine Ehre die Schirmherrschaft für den Bundesverband ANUAS e.V. zu übernehmen.

Aus meiner eigenen Geschichte kenne ich die Position der Betroffenen und empfinde es als äußerst wichtig, die Berührungsängste der Gesellschaft den Angehörigen solcher Fälle gegenüber aufzuweichen.

Leider werden Angehörige von Mord-, Tötungs-, Suizid- und Vermisstenfällen aufgrund ihrer Geschichte, aus Unverständnis immer wieder ausgegrenzt. Das schafft einen großen zusätzlichen Leidensdruck für die Angehörigen.

Mir ist es wichtig mehr Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken und  damit für mehr Verständnis der Mitmenschen den Betroffenen gegenüber zu sorgen.“

Zu meiner Person:

  • Anfang der 70er in Berlin geboren
  • Seit 1999 selbständige Modedesignerin mit internationaler Ausbildung,
  • 16 Jahre selbstständig mit eigenen Labels
  • Ausstattung von Stars, Film und Theater
  • Eventorganisatorin
  • 2013 Kandidatin bei Pro7´s Sendung „Fashion Hero“ mit Claudia Schiffer
  • Sängerin bei der Band „The Tumbleweeds“

 

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Der Bundesverband ANUAS e.V. ist mit seinen Landesgeschäftsstellen auch in Facebook vertreten:

Griechenland

https://www.facebook.com/anuashellas/?ref=ts&fref=ts

„ANUAS Griechenland“ in Athen

 

Bayern

https://www.facebook.com/anuasbayern/?ref=ts&fref=ts

Wichtiger Erfolg!!! Angehörige von Tötungsfällen haben den Opferstatus:

 

Sachsen

https://www.facebook.com/anuas.sachsen.de/?ref=ts&fref=ts

Wichtiger Erfolg!!! Angehörige von Tötungsfällen haben den Opferstatus:

 

Hesssen

https://www.facebook.com/anuas.hessen.de/?ref=ts&fref=ts

Wichtiger Erfolg!!! Angehörige von Tötungsfällen haben den Opferstatus:

 

 

 

 

 

 

 

 

+++ News +++ BV ANUAS e.V. – Hilfsorganisation für Angehörige von Tötungsfällen

 

Wie geht es eigentlich Angehörigen, deren Kinder ermordet wurde?

ANUAS hat eine Mediathek erstellt, wo Filme zu sehen sind, wie es den Angehörigen geht, welche Probleme sie haben und wie ihr Leben weiter geht.
Diese Mediathek dient dazu, in der Öffentlichkeit für betroffene Angehörige ( = Opfer psychischer Gewalt) zu sensibilisieren.
Das Verständnis von Nichtbetroffenen für diese Angehörigen ist sehr wichtig. Es geht nicht nur – wie jeder vermutet – um Tod und Trauer …. Es geht um viel mehr: um ganz viele Ungerechtigkeiten, Intoleranz und fehlende Akzeptanz. Oft fehlen ausreichende Hilfen für Betroffene.

In den Filmen wird informiert, wo die Probleme von verschiedenen betroffenen Menschen liegen.

Link „Audio-Mediathek“ auf der ANUAS-Webseite anklicken, um die einzelnen Fälle aufzurufen:

http://www.anuas.de/audio-mediathek/

 

Quelle: https://www.facebook.com/anuas.ev/?fref=nf

 

ANUAS e.V.: Presseerklärung Bayern Landesgeschäftsstelle

Der Bundesverband ANUAS e.V., Hilfsorganisation für Angehörige von Mord-, Tötungs-, Suizid- und Vermisstenfälle gibt durch die Presseerklärung

Bayern Landesgeschäftsstelle

bekannt:

Neugründung der ANUAS-Landesgeschäftsstelle Bayern, siehe Presseerklärung Bayern Landesgeschäftsstelle Februar 2016

Siehe auch: 

http://www.anuas.de/?page_id=7886

und

https://www.facebook.com/anuas.ev/?ref=ts&fref=ts

 

 

 

 

 

ANUAS e.V. — Warum wir das Geld brauchen! Abstimmen ist ab dem 26.10.2015 möglich!

Warum wir das Geld bekommen sollten

ANUAS kümmert sich um Angehörige von Tötungsdelikten. Ausschließlich alle Helfer und Mitglieder beim ANUAS sind ehrenamtlich tätig.
Es werden vielfältige Projekte organisiert und durchgeführt für Menschen unterschiedlichen Alters (generationsübergreifend), die Gewalterfahrungen gemacht haben. Dazu zählen auch Angehörige von Tätern.
In unterschiedlichen Gesprächskreisen (Malkreis, Lese-Café, Schreib-Werkstatt, Kreativkreis …) werden diese Menschen kulturell-kreativ zusammengeführt und haben die Möglichkeit, sich zu ihrem speziellen Thema auszutauschen.

1. Für unseren gesundheits-und kriminalpräventiven Gesprächs-Malkreis “Arc des Couleurs” benötigen wir Gelder für Leinwände, Farben, Druckkosten für Publikationen der gemalten Bilder, Ausstellungen u.ä. Der Malkreis kommt in unterschiedlichen Gruppen zum Einsatz: Gruppe für Kinder aus Gewaltfamilien, Kinderheimen und Hospizen * Gruppe für Senioren in Pflegeheimen * Gruppe für integrative Schulen – “Wie gehe ich mit dem Thema Aggression und Gewalt um”.

2. Für die Errichtung eines interkulturellen Lese-Cafés benötigen wir Gelder. In diesem Café sollen zukünftig in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen gemütliche Gespräche und Lesungen erfolgen. Zielgruppe: Lesungen für verschiedene Generationen und Kulturen.

3. Teilnehmer (verschiedene Generationen und verschiedene Kulturen) der ANUAS-Schreibwerkstatt erstellen Gedicht- und Geschichtsbücher, die im Lese-Café vorgestellt werden. Kinderbücher werden in Kindereinrichtungen gelesen und den Kindern aus Gewaltfamilien und Hospizen geschenkt. Ziel: Sensibilisierung für das Thema “Umgang mit Aggression und Gewalt”, “Kinder aus Gewaltfamilien zeigen, dass es auch schöne Seiten des Lebens gibt”, “Integration und Inklusion”, Gesundheits- und Kriminalprävention.

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Hier zum Link: https://50000.brf914.de/eintrag/anuas-e-v-hilfsorganisation-fuer-angehoerige-von-mord-toetungs-suizid-und-vermisstenfaellen/

https://www.facebook.com/anuas.ev?fref=ts

http://www.anuas.de/

Vormerken und Hingehen: ANUAS-Kunstausstellung in der Aktionswoche der Seelischen Gesundheit am 12. Oktober 2015

Kreativität – eine mögliche Ressource für psychisch instabile oder psychisch kranke Menschen

ANUAS e.V. – Hilfsorganisation für Angehörige von Tötungsfällen

Erich-Kurz-Str. 5, 10319 Berlin

Telefon: 030 / 25045152

Email: info@anuas.de

Die Kunstausstellung findet am 12. Oktober 2015 von 13 Uhr bis 17 Uhr statt.

https://www.facebook.com/events/479895448838064/

http://www.anuas.de/

Für die Rechte unserer ermordeten Kinder und der Verein ANUAS e.V.

Bildergebnis für schwarze rose

Frauke Mahrt ist Mutter einer im vergangenen Jahr ermordeten Tochter. Sie spricht mit uns über eine Gesetzesänderung, die die Angehörigen von Mord- und Tötungsopfern in Zukunft schlechter stellt und ihnen wichtige Hilfe versagt. Der Verein Anuas ist der Bundesverband für Angehörige von Mordopfer. Bei Anuas sind 18.000 Mtglieder verzeichnet, von denen 98% Betroffene sind. Anuas agiert national und international. Betroffene können sich jederzeit in den Koordinierungsstelle Berlin melden und werden von dort an zuständige Ansprechpartner weitergeleitet. www.anuas.de

Mehr von diesem Artikel und Video und Quelle: http://www.setv.de/video/Fuer-die-Rechte-unserer-ermordeten-Kinder/c66373e148c1f99b4c8f5448b6571769

Marion Waade von ANUAS e.V. kommentierte auf: WEISSER RING M-V unterstützt Petition “Opferschutz als Pflichtaufgaben”

Diese Frage interessiert uns auch !!!

Zudem wäre es für die ehrenamtlichen Opferbetreuer des WEISSEN RINGS wichtig, dass jene Hilfseinrichtungen, mit denen sie kooperieren und zu denen sie die Opfer weitervermitteln, auch längerfristig finanziell abgesichert sind. Hilfe für Kriminalitätsopfer ist Aufgabe unserer Gesellschaft und darf nicht abhängig von der jeweiligen Haushaltslage sein.“ so Manfred Dachner. ????
Geht es hier nur um Opferhilfeeinrichtungen “ sexualisierter Gewalt?? Was ist mit Einrichtungen, die sich um Angehörige von Mordfällen kümmern. Eine Kooperation wurde bis heute verweigert, obwohl in diesem Bereich seit Jahren hervorragende Arbeit geleistet wird .Siehe ANUAS e.VANUAS e.V. – Hilfsorganisation für Angehörige von Tötungsfällen —  http://www.bundesjustizportal.de/mecklenburg-vorpommern/item/108-weisser-ring-m-v-unterst%C3%BCtzt-petition-%E2%80%9Copferschutz-als-pflichtaufgaben%E2%80%9D.html — hier könnte der Weiße Ring sich helfen beteiligen — unterstützt Gewaltopfer und unterschreibt die Petition:

https://www.change.org/p/bundesministerium-f%C3%BCr-justiz-und-verbraucherschutz-bundesministerium-f%C3%BCr-arbeit-und-soziales-bundesministerium-f%C3%BCr-gesundheit-1-gesetzliche-regelung-des-opferbegriffes-2-%C3%A4nderung-des-leitfadens-der-selbsthilfe-zur-3-anerkennung-des-bundesverbandes-an?recruiter=325737514&utm_campaign=signature_receipt_fb_dialog&utm_medium=facebook&utm_source=share_petition&fb_ref=Default

Quellen: http://www.bundesjustizportal.de/mecklenburg-vorpommern/item/108-weisser-ring-m-v-unterst%C3%BCtzt-petition-%E2%80%9Copferschutz-als-pflichtaufgaben%E2%80%9D.html

und

http://www.anuas.de/

Der Profiler: Wie Axel Petermann Mörder jagt und der Hinweis von justitiasnews auf den Verein ANUAS e.V.

Fallanalyse mit Axel Petermann

Kein Polizist kann so spannend vom Töten erzählen wie Axel Petermann, einer der umstrittensten Kriminalisten Deutschlands. Nun ist er im Ruhestand – doch als privater Profiler ermittelt er einfach weiter.

Von Laura Hertreiter

Zur Wahrheit führen drei Stufen. Drei Stufen, über die ein hagerer Mann mit einem Messer das Häuschen im Harz betrat. Ein Teil der Wahrheit ist, dass das helle Kleinstadtgebäude hinter dem Jägerzaun damals ein Bordell war. Zwei thailändische Prostituierte öffneten dem Mann die Tür und nannten einen Preis. Er nickte, trat ein, kurz darauf stach er so lange auf die beiden Frauen ein, bis eine von ihnen tot war. Die andere rannte blutüberströmt auf die Straße. Der Rest der Wahrheit liegt seit einem Jahrzehnt im Dunkeln.

Die Akte des Kriminalfalls, den die Polizei im Harz „Thai-Mord“ nennt, ist längst geschlossen, in dem Häuschen verkaufen sie jetzt Tierfutter. „Whiskas für 69 Cent“ steht in krakeliger Kreideschrift auf der Tafel neben dem Eingang. Es ist ein flirrend heißer Sommertag, Axel Petermann, 62, läuft mit langen Schritten vor dem Häuschen auf und ab. Der Ermittler ist gekommen, weil der Mörder nie gefasst wurde. Und weil er die Wahrheit nicht im Verborgenen lassen will.

Schritt, Blick auf die zerknitterten Fotos in seinen Händen, Schritt, Blick auf das Grundstück hinter dem Zaun, Schritt. Die Tanne auf dem Foto gibt es nicht mehr. Dafür sitzen heute in der Einfahrt Leute an einem Plastiktisch, über dem Zigarettenrauch wabert. Plötzlich löst sich ein schmaler Mann aus den Schwaden, mit einem energischen Ruck, wie einer, der schon eine Weile gelauert hat.

Exot unter diskreten Polizeibeamten

„Was machen Sie hier? Was soll das?“ Seine Stimme ist laut, die Zunge schrammt beim Sprechen an die Zähne. Petermann, groß gewachsen, weißes, nackenlanges Haar, weißer Schnauzbart, hält die Fotos gegen die Sonne, kneift die Augen zusammen, lächelt. Aufzufallen ist er gewohnt. „Ich sehe mich um.“

Petermann, der seit Jahrzehnten als einer der umstrittensten Kriminalisten des Landes gilt, will seinen ersten Fall als Privatermittler lösen. Vier Jahrzehnte lang arbeitete er bei der Kripo in Bremen, leitete die Mordkommission und untersuchte den Tod von mehr als 1000 Menschen. Immer wieder auch im Scheinwerferlicht von Kamerateams. Schon damals war er der Exot unter den diskreten Polizeibeamten. Ein Freigeist mit besonderem Scharfsinn, sagen alte Bekannte von der Bremer Staatsanwaltschaft, ein Querdenker. Ein verschrobener Narzisst, sagen Polizeikollegen. Seit Herbst ist Petermann nun im Ruhestand. Eigentlich. Denn in Wahrheit ermittelt er einfach weiter, im Auftrag von verzweifelten Angehörigen.

Ende der Neunzigerjahre beschäftigte er sich als einer der Ersten in Deutschland mit der Operativen Fallanalyse. Mit Ermittlungsmethoden also, mit denen Profiler beim FBI seit den Siebzigern bei Mord- und Sexualverbrechen in den USA versuchen, anhand von Spuren und Indizien Tatabläufe nachzuvollziehen und Täterprofile zu erstellen. Demnach ist jede Tat eine Kette von Entscheidungen des Täters. Mit jeder getroffenen Entscheidung gibt er ein Stück von sich preis.

In Deutschland wurde das Vorgehen anfangs belächelt. Das Nachspielen von Morden, das Annähern an die Gedanken eines Verbrechers galten als esoterisch in den Neunzigern, als die euphorische Annahme herrschte, man habe mit der DNA-Analyse eben erst den wissenschaftlichen Code gefunden, um jeden Mordfall zu lösen. Anders als viele Kollegen glaubte Petermann von Anfang an, dass die Auswertung von genetischem Material nur ein Teil der Ermittlung sein könne, dass die Fallanalyse helfen könnte, die Ergebnisse einzuordnen. Er sollte recht behalten: Seit Anfang der 2000er-Jahre gibt es speziell ausgebildete Fallanalytiker in allen Landeskriminalämtern.

Spezialermittler zwischen Gut und Böse

Vor dem ehemaligen Bordell wedelt der Mann hinterm Gartenzaun nun mit seiner Kippe, als könne er Petermann so aus der Luft radieren. „Verschwinden Sie, das ist kein Puff mehr. Wir wollen damit nichts zu tun haben.“ Er trägt eine Jogginghose und einen Kapuzenpullover mit abgeschnittenen Ärmeln, aus dem dünne Arme ragen. „Hauen Sie ab!“

„Ich bin Ermittler. Ich interessiere mich für den Mord, der hier vor zehn Jahren passiert ist.“ Hinten bei den Rauchern wird getuschelt, vorn am Zaun dehnt der Mann den Bund seines Pullovers mit den Daumen Richtung Boden. „Hier kommen noch immer Leute vorbei, die denken, hier wär ein Puff. Muss noch immer im Internet stehen.“ Er blickt prüfend in Petermanns Gesicht. Freundliches Lächeln. Kein Freier. Dann weicht die Vorsicht der Neugier.

 „Wir wissen das mit dem Mord. Komisch, dass man den Mörder noch immer nicht kennt“, er spricht jetzt in atemlosem Stakkato. „Wir wollten das Haus trotzdem, hat nicht viel gekostet. Verfluchter Saustall, als wir’s übernommen haben. Überall Blut und Pulver von der Spurensicherung und durchgefickte Matratzen, nicht mal den Kühlschrank haben die ausgeräumt, dabei war der Mord vier Jahre her, als wir eingezogen sind, wir mussten alles entsorgen und haben es uns schön gemacht, Tierfutterladen, sehnse?“ Er tritt von einem Plastikpantoffel auf den anderen. Dann fragt er: „Wollense mal reinkommen?“ und schiebt das krächzende Gartentor auf.

Anders als in der bürokratischen Realität deutscher Polizeibeamter hatten Profiler in Film und Literatur schon in den Neunzigern den Erfolg von Sir Arthur Conan Doyles „Sherlock Holmes“ fortgeschrieben. Die Hannibal-Lecter-Reihe, der Hollywood-Thriller „Sieben“, oder die Serie „Profiler“ erzählen einem Riesenpublikum von den Spezialermittlern zwischen Polizei und Verbrecher, zwischen Gut und Böse.

Und Petermann, der seit drei Jahrzehnten denselben sandfarbenen Trenchcoat trägt, ist nicht nur Kriminalist, sondern auch Geschichtenerzähler. Beim Rundfunk lieben sie es, wenn er mit ruhiger Märchenonkelstimme vom Töten spricht. Er hat den ARD-Tatort beraten und mit geänderten Namen Bücher über seine Fälle geschrieben, sie tragen Titel wie „Im Angesicht des Bösen“ und „Auf der Spur des Bösen“. Fesselnde Geschichten, in denen er seine Gedanken und Gefühle an Tatorten schildert, das Getriebensein auf der Suche nach Antworten auf Fragen, die eine Leiche aufwirft. Jedes Buch ein Bestseller.

Quelle und weiteres zu Lesen unter: http://www.sueddeutsche.de/panorama/umstrittener-profiler-true-detective-1.2588279

Bild ANUAS-Kopf - Bundesverband

ANUAS e.V. http://www.anuas.de/ ist eine Hilfsorganisation für Angehörige von Mord-, Tötungs-, Suizid- und Vermisstenfällen und ist bundesweit die einzige Betroffenen-Opfer-Hilfsorganisation. Als gemeinnütziger Bundesverband ist ANUAS e.V. tätig mit zwischenzeitlich 18.000 Mitgliedern.

 

TRIGGERWARNUNG – Eine Familie klagt an: Der Mord an ihrer Tochter Susan Waade und die heutige Anhörung im Bundestag

Bildergebnis für skandal

Angehörige von Tötungsfällen sind Opfer !!!

… das sieht der Bundestag scheint’s nicht so!

Hier zur Vorgeschichte:

In einer Athener Wohnung – 25. 06. 2007-.
In der Wohnung sind 4 Menschen anwesend: 3 griechische Männer und 1 junge deutsche 20 Jahre jüngere Frau — es gibt einen großen Streit — zwei Männer halten Susan die Hände auf dem Rücken fest und ihre Schultern — zwangen sie auf einen Hocker / Stuhl zum Sitzen — Evangelos Oikonomou steht mit dem Messer in der Hand vor Susan. Susan ist wütend und hat gleichzeitig furchtbare Angst. Evangelos Oikonomou fragt Susan, ob sie ihn immer noch verlassen will — Susan schreit lautstark „ja“ — daraufhin zieht der Grieche kraftvoll das Messer von Susans linker Seite des Halses … Susan hat einen Schnitt am Hals der wohl nicht tötlich war, — lt. Aussage der Zeugin —

Der E.O. nimmt einen Schal aus der vorher von Susan gepackten Kiste. Diesen Schal legte er der jungen Frau um den Hals und befestigt diesen am Gebälk über ihr. Die beiden „Sandkastenfreunde“ halten die sich verzweifelte Susan fest. Als die Schlinge am Hals von Susan fertig war, zogen die beiden Freunde des E.O. den Hocker unter dem Gesäß von Susan fort. Susan wurde erhängt.

  • 5 Tage später findet man den Leichnam, wegen starker Geruchsbelästigung –die Verwesung war bereits stark fortgeschritten — 
  • die Fotos vom Auffinden des Leichnams zeigen eindeutig den Schnitt am Hals, das blutdurchtränkte Top und die riesige Blutlache unter dem Leichnam … trotzdem wird von den griechischen Behörden nicht ermittelt … die deutschen Behörden ermitteln nicht, weil der Fall sich ja im EU-Land Griechenland abgespielt hat … und das Auswärtige Amt mitteilt, dass „… man davon ausgeht, dass die griechischen Behörden korrekt ermittelt haben …“ — Haben sie das???


Am 30. 07. 2014  wäre Susan 34 Jahre alt geworden. Der Grieche Evangelos Oikonomou und seine beiden „Sandkastenfreunde“ aus Griechenland – Kreta – Matala haben ihr das Menschenrecht genommen, weiter zu leben.

Die Familie fordert:

Wir klagen den Griechen Evangelos Oikonomou wegen Mordes an unserer Tochter an!!!

Quelle: http://susan-waade.chapso.de/index-s507534.html

Heute, am 17.06.2015 befindet sich die Familie und der Verein

ANUAS e.V. – Hilfsorganisation für Angehörige von Tötungsfällen

im Bundestag zur öffentlichen Anhörung und hat hierzu eine Stellungnahme zum 3. Opferrechtsreformgesetz erstellt, siehe hierzu http://www.anuas.de/?page_id=6743.

Im Gesetzesentwurf sind die Angehörigen nicht berücksichtigt worden, entgegen der EU-Richtlinie zum Mindeststandard für Gewaltopfer. Ein Skandal sondergleichen!

Justitiasnews wird weiterhin berichten!

Wer mit dem Verein ANUAS e.V. Kontakt aufnehmen möchte: http://www.anuas.de/