Verleumdung: „Bild“ muss 635 000 Euro Entschädigung an Kachelmann zahlen

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Köln (dpa) – Die «Bild»-Zeitung (Print und Online) ist vom Landgericht Köln zur Zahlung einer Rekordsumme von 635 000 Euro Entschädigung an Jörg Kachelmann verurteilt worden.

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Gericht hört Gutachter im Kachelmann-Schadenersatzprozess

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Im Schadenersatzprozess von Wetterfachmann Jörg Kachelmann (57) gegen seine Ex-Geliebte will das Oberlandesgericht Frankfurt am Main im November einen Gutachter anhören. Zu der für den 19. November geplanten Verhandlung ist außerdem die Ex-Geliebte geladen, wie ein Gerichtssprecher am Montag sagte. In dem Zivilverfahren geht es um Ersatz von Gutachterkosten von rund 13 000 Euro. Das Landgericht Frankfurt hatte Kachelmanns Klage Ende 2013 abgewiesen, dagegen hatte der Moderator Berufung eingelegt.

Das Oberlandesgericht schaltete nach Angaben von Gerichtspräsident Roman Poseck im Juni 2014 einen rechtsmedizinischen Sachverständigen ein, der DNA-Spuren an einem Messer untersuchen soll, das bei Kachelmanns Ex-Geliebter gefunden wurde. Es sei um die Frage gegangen, ob sich die Frau im Februar 2010 selbst Verletzungen beibrachte. Inzwischen liegt das Gutachten vor, und die Parteien haben Stellung genommen. Zum Inhalt des Gutachtens sagte der Gerichtssprecher nichts.

Im Strafprozess war der Schweizer Wetterfachmann im Mai 2011 vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden. Im Zivilverfahren muss Kachelmann nun selbst darlegen und beweisen, dass seine Ex-Geliebte die Unwahrheit gesagt hat.

Quelle: http://www.fnp.de/rhein-main/Gericht-hoert-Gutachter-im-Kachelmann-Schadenersatzprozess;art1491,1523660