+ + + Fall Kuwalewsky – Willkür oder Skandal: Möchte man zum bevorstehenden Termin vor dem Amtsgericht Neustadt am 18. 02.2016 die Zeugen beeinflussen und/oder sogar einschüchtern? + + +

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Bericht kann evtl. Spuren von Willkür oder Skandal beinhalten  !!!

 

justitiasnews erhielt mit frdl. Genehmigung von Frau Andrea Kuwalewsky den Emailverkehr zwischen dem Amtsgericht Neustadt und ihr zum Zwecke der Veröffentlichung.

Hintergrund ist, dass Andrea Kuwalewsky und deren Sohn Maximilian als Zeugen zum Termin am 18.02.2016 geladen wurden:

Der Lebensretter Christian Weickert soll wegen Kindesentzug verurteilt werden – obwohl er nur dem Kind Maximilian Kuwalewsky das Leben gerettet hat vor dem, was diesem in Silz angetan wurde.
Zum Schriftwechsel via Email:

Von: Andrea Kuwalewsky
Gesendet: ‎20.‎01.‎2016 10:15
An: AG Neustadt, Poststelle
Betreff: AW: Mail an Richter M.
Sehr geehrter Herr Vorsitzender M.,

Da mir und meinem Sohn unsere Rechte als Zeugen verwehrt werden und die uns zustehende Zeugenberatung, wie sie das Ministerium im Internet darstellt, verweigert wird, sehen mein Sohn und ich uns nicht in der Lage am Termin 18.02.2016 teilzunehmen bzw. beantragen mein Sohn und ich die Beiordnung eines von uns zu benennenden Zeugenbeistandes, zur Herstellung gesetzmaessiger Zustände , auf Staatskosten.
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Kuwalewsky
Von: C. (AG Neustadt)
Gesendet: Mittwoch, 20. Januar 2016 09:55
An: AG Neustadt, Poststelle

Betreff: AW:

Sehr geehrte Frau Kuwalewsky

Meiner E-Mail ist nichts mehr hinzuzufügen.
Sofern Sie „Beratung“ wünschen, ist es Ihnen freigestellt anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen
C.

Von: Andrea Kuwalewsky
Gesendet: Dienstag, 19. Januar 2016 10:40
An: AG Neustadt, Poststelle

Betreff: AW:

Sehr geehrter Herr C.,

laut Schreiben Gericht duerfen sich Zeugen bei Aufgeregtheit, Bedenken etc. an die Zeugenberatungsstelle, hier sie der SB, wenden.

Mein Sohn und ich haben als Zeugen bedenken bzgl. der Richter am AG NW.
So wie sie richtiger Weise darauf hinweisen, dass man als Zeuge die Wahrheit sagen muss , gehe ich davon aus dass ein Richter ein Urteil im Namen des Volkes spricht.

Ich bitte um Antwort warum meinem Sohn und mir Zeugenberatung verwehrt wird und warum sie Anfragen, welche nicht sie betreffen nicht einfach an die zuständige Stelle weiterleiten.

Mfg
Andrea Kuwalewsky

Von: AG Neustadt, Poststelle
Gesendet: ‎19.‎01.‎2016 10:29
An: Andrea Kuwalewsky

Betreff: WG:

Von: C., (AG Neustadt)
Gesendet: Dienstag, 12. Januar 2016 12:43
An: AG Neustadt, Poststelle

Betreff: AW:

Sehr geehrte Frau Kuwalewsky,

1. Ihr Anliegen ist kein Fall für die Zeugenkontaktstelle.
2. Als Zeugin/Zeuge müssen Sie vor Gericht die Wahrheit sagen. Der Richter wertet Ihre Aussage für das Verfahren.
3. Zu den von Ihnen aufgeworfenen verschieden Fragen kann ich keine Antwort geben, da ich als Mitarbeiter der Zeugenkontaktstelle keinen Einblick in die Verfahrensakte habe.

Mit freundlichen Grüßen
C.

Von: AG Neustadt, Poststelle
Gesendet: Dienstag, 12. Januar 2016 07:34
An: C., (AG Neustadt)

Betreff: WG:

Von: Andrea Kuwalewsky
Gesendet: Dienstag, 12. Januar 2016 07:29
An: AG Neustadt, Poststelle

Sehr geehrter Herr C.,

Gestern hatte ich sie tel. um Zeugenberatung gebeten, da mein Sohn und ich Bedenken vor dem Termin am 18.02.2015 haben.

Laut Gerichtsschreiben dürfen mein Sohn und ich uns bei Aufregung, erneuter Betroffenheit etc. an sie wenden.

Ich teilte ihnen gestern mit, dass mein Sohn und ich nach allem bereits Erlebtem durch Richter am AG NW, nunmehr Bedenken vor eurem hoheitlichen Personal und deren Umgang mit Menschen haben.

Sie gaben zur Antwort, dass es Zeugenberatung nur gaebe, wenn man sich von Buergern bedroht fuehle,fuer Gerichtspersonal oder Richter gelte diese Anwendung nicht… Und:
Ich solle mein Anliegen schriftlich vortragen.

Angesichts anstehender Pressekonferenz und Medienbegleitung zu o.g. Termin bitte ich um zeitige Beantwortung folgender Fragen:

Da Richterin B. angesetzt war, sich selbst aber als befangen bezeichnete und dies mit DISKREPANZEN mit der Familie Kuwalewsky in der Vergangenheit begründete, was leider nicht der Wahrheit entspricht ( Frau B. bekam 2011 ein Wertvolles Pferd, Zweibruecker Wallach Aurelio, mit Papieren von mir geschenkt) , gehen mein Sohn uns ich davon aus, das die Richter am AG NW es nicht so genau mit der Wahrheit nehmen.
Wie sieht ihr Direktor dies?

Wir brauchen Beratung gegen Justizwillkuer. Der Richter des LG Frankenthal hat zu o.g. VERFAHREN sei Nov. 2014 keine Antwort auf mein Anschreiben bzgl. einer Traumatisierung meines Sohnes durch Zeugenbefragung gegeben, obwohl in der Zeugenladung explizit Fachliteratur erwaehnt ist, welche eine Traumatisierung verneint. Wie kann das sein? Geht man so mit Zeugen um?

Sind normale Buerger von denen man sich bedroht fuehlt ernster zu nehmen als Richter und warum?

Ich erwarte aufgrund der seelischen Belastung fuer meinen Sohn und mich zeitnahe Antwort, denn immerhin soll hier der Lebensretter meines Sohnes verurteilt werden, waehrend seine Peiniger bisher nicht zur Verantwortung gezogen wurden.

Bei Nichtbeantwortung bis 23.01.2015 gehe ich davon aus, dass man mit Zeugen eben so umgeht wie bereits zuvor das Gericht in Frankenthal und teile dies der Presse auch so mit.
Da mein Sohn hier als Zeuge vernommen werden soll und bei Nichterscheinen 1000€ Geldstrafe angedroht werden, denke ich bei Nichtantwort koennte dies eine erneute Traumatisierung an meinem Kind sein. Teilen so auch hier vorsorglich den hier Verantwortlichen wegen evtl. Schadenersatzanspruechen mit.
Mfg
Andrea Kuwalewsky

 

Hinweis – Demo am 18.02.2016 – Lebensretter Christian Weickert – Demo vor dem AG Neustadt Weinstraße:

https://justitiasnews.wordpress.com/2016/01/21/demo-am-18-02-2016-lebensretter-christian-weickert-demo-vor-dem-ag-neustadt-weinstrasse/

21.01.2016

Celine Freifrau von Marschall, freie Journalistin DPV

 

Der „Fall Kuwalewsky“ – So langsam kommt Licht ins Dunkel

Bildergebnis für Skandal

Psychologisches Gutachten durch Gegengutachten außer Kraft gesetzt

von Karin Hurrle

Im „Fall Kuwalewsky“ kommt so langsam Licht ins Dunkel. Nachrichten Regional hat investigativ recherchiert und einiges herausgefunden. Das Drama um Andrea Kuwalewsky, Polizistin und Mutter von vier Kindern scheint sich auszuweiten. Durch den Scheidungskrieg mit ihrem Ehemann wurden ihr ihre vier Kinder weg genommen und durch richterlichen Beschluss in einem Kinderheim in Silz untergebracht. Zahlreiche Unterstützer von Andrea Kuwalewsky setzen sich mittlerweile für deren Familie und die Kinder ein, darunter auch Petra Litzenburger von der „Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen (EMGS). Andrea Kuwalewsky hatte dem Heim Misshandlungen sowie fahrlässiges Verhalten gegenüber ihren Kindern vorgeworfen, was von der Heimleitung zurückgewiesen wurde. Durch großen Einsatz ihrer Unterstützer sind die Kinder mittlerweile wieder bei ihrer Mutter, gegen zwei Mitarbeiter des Heims wurde Strafanzeige erstattet.

Vorausgegangen ist diesem Drama ein „Scheidungskrieg“, was eine psychiatrische Unterbringung der Mutter in der Psychiatrischen Anstalt „Sonnenwende“ in Bad Dürkheim zur Folge hatte. Über ihre Unterbringung konnte die 4-fache Mutter nichts Positives berichten. Durch diese Situation war Andrea Kuwalewsky längere Zeit krank, so dass ihr der Verlust ihres Arbeitsplatzes drohte. Als Polizistin war sie vor ihrer Krankheit bei der Kripo in Neustadt an der Weinstraße im Einsatz, als sie wieder gesund war wurde Andrea Kuwalewsky zur Kripo nach Haßloch abgeordnet, wo sie auch heute noch ist. Dort werde sie von ihren Kollegen moralisch unterstützt und auch fair behandelt.

Anstatt Andrea Kuwalewsky während der angespannten familiären Belastung von Behördenseite zu helfen, hat man ein psychiatrisches Gutachten über sie anordnen lassen, um ihr die Kinder zu entziehen. Das Gutachten fiel nicht positiv für sie aus. Ein Gegengutachten wurde von amtlicher Stelle stringent abgelehnt. Der Neurologe Dr. Friedrich Weinberger hat ihr nun nach dreimaliger Begutachtung bescheinigt, dass „seelische Stabilität und damit Erziehungsfähigkeit für ihre vier Kinder“ vorliegt. Gleichzeitig warnt der Gutachter Weinberger eindringlich davor, die Kinder von der Mutter zu entfernen, weil dies ein Akt seelischer Grausamkeit wäre und zu seelischen Schäden der Kinder führen würde. Doch auch dies scheint die Richter am Amtsgericht Neustadt wenig zu interessieren. Für dieses Desaster an ihrer Familie gibt die Polizistin u.a. dem Amtsgericht Neustadt die Schuld, das willkürliche Entscheidungen über ihre Kinder getroffen hätte. Von anderer Stelle konnte Nachrichten Regional erfahren, dass nicht nur Strafanzeigen gegen Personen des Heims gestellt wurden, sondern auch weitere Personen angezeigt wurden.

Weitere Recherchen von Nachrichten Regional haben ergeben, dass für die Unterbringung von ihren Kindern das Jugendamt Bad Dürkheim zuständig war, wo auch das Gesundheitsamt Neustadt üblicherweise zu Rate gezogen wird. Ab 1.07.2015 gibt es allerdings dort keine Psychiaterin mehr, die entsprechende Gutachten für die Jugendämter oder die Gerichte erstellen könnte. Auf Nachfrage beim Gesundheitsamt Neustadt hat unsere Redaktion erfahren, dass diese Stelle bundesweit ausgeschrieben worden sei, allerdings Bewerbungen für die Stelle ausgeblieben sind. Dies sei auch allen Gerichten bereits mitgeteilt worden. Der Weggang von Psychiaterin Speiser beim Gesundheitsamt wurde vom Sozialdezernenten der Kreisverwaltung Bad Dürkheim bedauert, auch dass bisher noch keine Nachfolgerin gefunden worden sei. Die Zusammenarbeit mit der Gutachterin bezeichnete Sozialdezernent Claus Potje als sehr gut.

In den entsprechenden Fachkreisen wird mit großer Sorge und mit Argusaugen auf die Entwicklung der Jugendämter und der Familiengerichte geschaut. Gewarnt wird insbesondere vor der „Allmacht der Jugendämter“ und wie mit Kindern „Kasse“ gemacht wird. Um dem rechtzeitig entgegen zu wirken, müssen Fälle wie der „Fall Kuwalewsky“ öffentlich gemacht werden, um Kinder sowie deren Mütter vor Psychiatriemissbrauch zu schützen. Hier ist die Politik gefragt, die die Rahmenbedingungen schaffen und die Gesetze ändern muss.

Nachrichten Regional bleibt an dem Fall dran, es wird in Kürze weiter darüber berichtet.

Quelle: http://www.nachrichten-regional.de/index.php/%C3%BCberregional/4620-der-%E2%80%9Efall-kuwalewsky%E2%80%9C-%E2%80%93-so-langsam-kommt-licht-ins-dunkel.html