Urlaub auf der Palliativstation

Metahasenbändigerin

Wohlmöglich klingt das für viele zunächst zu euphemistisch, jedoch- unsere Erfahrung dort kann tatsächlich ähnlich beschrieben werden. Immer wieder nannte ich es ein „Krankenhaus-Theme“-Urlaub.

Vor etwas mehr als zwei Wochen wurde Onko auf die Palliativstation verlegt. Bereits am ersten Abend fiel uns auf, dass die Gänge bunter, dass Personal allgemein ruhiger war. Wir entschieden uns dazu, dass jeder die Nacht für sich verbringen wird, ich einen Tag später vorbeikomme um die Nacht zu bleiben. Leider, und doch, glücklicherweise war diese erste gemeinsame Nacht auch die Nacht, in der sich ihr Zustand verschlechterte. Ich musste dabei zusehen wie sie zusammenbrach, sie an Blutkonserven angeschlossen wurde und sehr lange sehr fest schlief. Zwischendurch war es unklar, ob sie überhaupt noch einmal zu sich kommen würde.

Seit dieser Nacht blieb ich bei ihr, war meist nur wenige Augenblicke fort für Einkäufe und um sich um unsere Katze zu kümmern. In der ersten…

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